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gamescom 2018

Wie schon in den vergangenen Jahren haben wir auch in diesem Jahr die weltgrößte Computerspielemesse mit einer Delegation besucht und viele Eindrücke gewinnen können.
Wir möchten euch an dieser Stelle ein wenig teilhaben lassen und euch unsere Eindrücke von zwei Tagen auf der gamescom 2018 schildern.

 

Freitag, Tag 1

 

Den ersten Tag nutzen wir traditionell, um uns auf der gamescom umzusehen, Gespräche zu führen und uns das ein oder andere „große Ziel“ für den zweiten Tag herauszusuchen.

Am Stand von Realms Beyond, welcher den Preis als bester Indie-Stand gewonnen hat, trafen wir auf den dnorm sympathischen Entwickler Peter Ohlmann, welcher uns das Spiel näher brachte. Dieser stellte uns ein tolles Rollenspiel vor, zu welchem wir an dieser Stelle noch nicht so viel berichten möchten, da dies uns eine ganz eigene Darstellung wert ist. Schaut also immer mal wieder gespannt auf unsere Homepage und lasst euch überraschen.

Zudem durften wir an diesem Tag auch Tropico 6 betrachten und uns davon überzeugen, dass „El Präsidente“ auch im nächsten Teil der Aufbau-Strategie-Kultserie wieder mit allerlei fragwürdigen Methoden um seinen Machterhalt kämpft. Dabei schaut sein Inselreich nochmals um einiges hübscher aus, als dies in seiner fünften Amtszeit der Fall war. Für Fans von schwarzem Humor und Aufbaustrategie können wir hier nur einen genaueren Blick empfehlen.

Einen kurzen Abstecher gab es dann noch zum Football Manager 19 bei welchem sich die Informationen zum Spiel selbst jedoch für unseren Geschmack etwas zu dürftig darstellten. Dafür gab es eine hübsche Fotostrecke auf der Bühne der Pressekonferenz, welche für viel Freude sorgte. Ein wenig mehr vom Spielinhalt hätte uns jedoch noch ein wenig mehr gefreut.

Nachdem nun die gesamte Messe einmal in Augenschein genommen wurde, probierten wir uns am Abend nochmals in einem Boss-Kampf am FinalFantasy XIV Online Stand. Dort mussten wir feststellen, dass der Einstieg in ein weit fortgeschrittenes Spiel dieser Art als blutiger Anfänger schon für etwas Überforderung sorgen kann. Scheiterten wir im ersten Anlauf noch kläglich im Bosskampf, so konnten wir uns im zweiten Anlauf schon deutlich steigern, konnten den Boss letztlich aber nicht in die Knie zwingen. Irgendwann erfuhren wir dann auch, dass es sich wohl um „Sephiroth“ gehandelt hat, welcher uns da den Gar ausmachte.

 

Weitere hochinteressante Eindrücke konnten wir auch an den Ständen von „Demokratie leben“, der „USK“ und vielen weiteren erleben. Ganz besondern gefreut hat uns jedoch die Anwesenheit des Universitätskklinikum der Ruhr-Universität Bochum. An diesem Stand konnten wir viele interessante und für alle lehrreiche Gespräche zum Thema Computerspielsucht und Onlinesucht führen. Auch haben wir mit den kompetenten Ansprechpartnern vor Ort über Möglichkeiten der Therapie und vor allem der ersten Kontaktaufnahme gesprochen. Wir freuen uns über die neuen Eindrücke und den Beginn einer bestimmt guten Zusammenarbeit mit dem Fachverband Medienabhängigkeit.

 

Samstag, Tag 2

 

Wer geht denn Samstags schon auf die gamescom? Da ist es doch total überfüllt…. stimmt!

Aber was bleibt uns anderes übrig. Aus allen Teilen Deutschlands reist unsere Delegation an und arbeitstätig sind sie auch noch alle. So bleibt einem also nur auch den Samstag mitzunehmen.

Gleich am Morgen stürzten wir uns ins Getümmel und machten uns direkt auf den Weg zum Stand von Ubisoft. Wir wollten uns doch Anno 1800ansehen. Wir hatten auch Glück und gehörten mit zu den ersten die am Stand waren, was bedeutete, dass wir mit „nur“ zwei Stunden Wartezeit zu einer 15-minütigen Kostprobe von Anno-Charme inmitten der Industrialisierung kamen. Es war toll. Das neue Anno versprüht alten Charme und beweist viel Liebe zum Detail. Die 15 Minuten verstrichen wie im Fluge und die intuitive Bedienung machte diese kurze Zeit schon zu einem intensiven Spielerlebnis. Unser Tipp: Schaut es euch an!

An diesem Tag testen wir auch noch Insurgency: Sandstorm an. Dieses Spiel zeigte sich in hübscher Optik und sehr flüssig spielbar. Die Matches auf der gamescom ließen uns ein gewisses Potential für eine Nutzung im Bereich des eSport erkennen und diskutieren. Wir sind gespannt, wie das Spiel letztlich umgesetzt wird und ob die Entwickler das Spiel für den eSport öffnen möchten. Für Freunde von realitätsnahen Shootern mit taktischen Elementen ist dieses Spiel aber in jedem Fall ein Tipp.

Mit The Division 2 testeten wir einen weiteren sogenannten Triple-A-Titel an. So ganz einfach gestaltete es sich für uns nicht diesen Taktik-Shooter über die X-Box zu spielen, wo wir doch alle Freunde von Maus und Tastatur sind. Trotzdem fanden wir überraschend schnell ins Spiel und konnten mit unserem Team auch tolle Eindrücke im Spiel sammeln. Grafisch ein absoluter Hingucker konnte auch die Spielmechanik vollends überzeugen. Für Teams, welche gern taktisch vorgehen und welche den Reiz von intelligent agierenden Gegner, welche die eigene Gruppe auch schonmal einzukreisen versuchen, nicht scheuen ist dieses Spiel mindestens einen Blick wert.

In der tollen Indie-Arena der gamescom testeten wir eine ganze Menge Spieleperlen an und möchten euch neben dem schon benannten Realms Beyond ein paar Spiele empfehlen, welche – je nach eurem Spielegeschmack – tolles Potential durchscheinen ließen:

  • The Sinking City
  • Through The Darkest Of Times
  • Antigraviator
  • My Memories Of Us
  • Macrotis: A Mother’s Journey
  • Lost Ember (Gewinner als „Bestes Indie-Game“)

 

Nun war auch dieser zweite Tag zu Ende und wir haben neben all diesen vielen Spielen auch einige Zeit im e-Sport Bereich der ESL verbracht und uns sehr über den regen Zulauf des eSport gefreut. Nicht nur ausgetragene Live-Matches auf der Messe selbst sondern vor allem viele angeregte Diskussionen der Messebesucher vor Ort zeigten das enorme Interesse an dieser modernen Sportart.

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